Laserakupunktur ist High-Tech-Lichttherapie

Schwache Photonen machen Zellen stark

Laserakupunktur ist moderne High-Tech Photomedizin, die ausschließlich Lichtenergien einsetzt, die dem Körper nicht schaden. Therapeutisches Laserlicht enthält nur die spektralen Anteile des Sonnenlichts, die Heilungsprozesse fördern und potenziert diese Anteile. Im Gegensatz zu chirurgischen Lasern (Hochenergie-Laser) ist sein Licht äußerst schwach. Dabei ist es kohärent, d. h. die Lichtquanten schwingen in einer Phase. Unsere Zellen können dieses Licht „erkennen“ und absorbieren. Mit Hilfe von niederenergetischen Photonen betreiben unsere Körper Photosynthese: Sie verwenden Licht zur Aktivierung natürlicher biologischer Prozesse. So können niederenergetische Photonen große Effekte auf den Körper haben. Sie triggern Zellfunktionen – den Rest übernimmt der Körper selbst.

Kleine Lichtquanten – große Chancen für die Medizin

Laserakupunktur wird heute von fast allen medizinischen Fachbereichen genutzt. Da sie an der Wurzel physiologischer Heilmechamismen ansetzt, kann sie die verschiedenartigsten Beschwerden beeinflussen. Das Spektrum reicht von leichten Gebrechen bis hin zu schweren Erkrankungen. Gut erforscht ist ihr Einsatz bei akuten und chronischen Schmerzen, bei Störungen der Wundheilung, bei Neuropathien und dermatologischen Krankheiten. Laserakupunktur wird z. B. angewendet bei so unterschiedlichen Beschwerden wie: Brandwunden, Wulstnarben, Verstauchungen, akuten und chronischen Schmerzzuständen, Arthritiden, Trigeminusneuralgien, chronischen Wunden, Gicht, Migräne, Herpes zoster etc. Je nach Schwere der Erkrankung kann die Lasertherapie als alleinige Maßnahme ausreichen oder wird begleitend zu einer Standardtherapie eingesetzt.



LICHT ERREICHT DIE QUELLE VON HEILPROZESSEN

Die Quelle unseres Zellstoffwechsels sind winzige Zellorganellen, die Mitochondrien. Sie stellen die Energie bereit, die unser Körper für alle grundlegenden Lebensprozesse benötigt und regulieren wichtige Stoffwechselschritte, die für Heilprozesse entscheidend sind wie z. B. die Durchblutung und Entzündungsreaktionen. Können die Mitochondrien nicht mehr gut atmen, sind sämtliche Zellfunktionen und damit die gesunden physiologischen Selbstheilungskräfte geschwächt. Die Laser-Licht-Therapie setzt an dieser entscheidenden Schaltstelle an: Sie „füttert“ die Mitochondrien mit niederenergetischen Photonen, die von ihnen absorbiert werden. Mit dieser Stärkung können sie wieder wirksam ihre Aufgaben erfüllen.

Unsere Zellen absorbieren Licht und verwenden es für Heilprozesse.



So funktioniert die Laserakupunktur

Laserakupunktur stabilisiert die autonomen Gesundungswege

Schmerzentspannung

Wenn Nervenzellen übersensibilisiert oder geschädigt sind, entstehen nozizeptive oder neuropathische Schmerzen, die häufig gemeinsam auftreten. Die Zellen versuchen, die Nervensubstanz wieder aufzubauen, die Schmerzursache zu beseitigen und damit die Schmerz Reizschwelle wieder zu erhöhen. Eine Stärkung dieser Prozesse und eine unterstützende Inhibierung der Reizweiterleitung führen zu einer Schmerzentlastung.

Natürliche Heilung von Wunden

Der Körper heilt Wunden in drei biologischen Schritten: Nach der Blutstillung reagiert er mit einer Entzündung (1), bildet Wundgewebe und Deckgewebe (2), formt die Struktur neu aus (3) und lässt die Narbe abreifen. Alle Schritte werden von biologisch aktiven Zellproteinen gesteuert. Ist der Zellstoffwechsel gehemmt, kann die Wundheilung stagnieren oder außer Kontrolle geraten (z. B. bei chronischen Wunden, diabetischen Geschwüren, Wulstnarben etc.).

Autonomer Abbau von Entzündungen

Starke Zellen bändigen Entzündungen und können den kontinuierlichen Abtransport nekrotischer Gewebeteile, Entzündungsmediatoren und pathogener Keime bewältigen.

Vitale Durchblutung

Bei Verletzungen, Entzündungen, Verschleißprozessen und vegetativen Störungen ist häufig die Organ- und Gewebedurchblutung und damit die Regeneration gestört. Eine gesunde periphere Durchblutung und Lymphzirkulation, eine vitale Revaskularisation und ein zügiger Abbau von Ödemen fördern Heilprozesse.





Licht tanken! –
in Ihrer Praxis

Eine Laser-Behandlung dauert wenige bis maximal 20 Minuten. Dabei wird meist ein Flächenlaser – das ist ein Laser, der mehrere Therapiestrahlen parallel emittiert – direkt am Problemareal aufgesetzt. Die Behandlung ist schmerz- und nebenwirkungsfrei. Die Dauer der Anwendung hängt von der Erkrankung ab und reicht von einer einzelnen Behandlung (z. B. Kratzwunde) bis zu mehreren Folgebehandlungen, die sich über einige Wochen erstrecken können (z.B. chronisches diabetisches Fußulkus).

Information für Patienten: Beispiel für ein Laser-PraxisTool. Dieser Flächenlaser kann sehr große Areale gleichzeitig versorgen. Mit kleineren Flächenlasern oder Punktlasern werden kleinere Flächen bzw. Punkte wie z. B. myofasziale Schmerzpunkte therapiert. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Ihnen eine Behandlung mit dem Photolaser helfen kann. Lassen Sie sich darüber aufklären, ob diese bei Ihnen als alleinige Maßnahme oder als Zusatzbehandlung zu einer Therapie nach Leitlinie angewendet wird. Setzen Sie bei einer Besserung nicht selbständig Medikamente ab. Wenn Ihr Arzt Ihnen ein mobiles Lasertherapiegerät für die Selbstanwendung überlassen hat, halten Sie sich streng an seine Anweisungen und halten Sie regelmäßig Rücksprache. Tragen Sie bei der Behandlung immer eine Laserschutzbrille.